Vergangenes Wochenende stand das erste Bundesligarennen in Obergessertshausen an.

‚Mental fühlte ich mich das ganze Wochenende ziemlich schwach. Schon im Streckentraining am Samstag habe ich gemerkt, dass mein Kopf überhaupt nicht mitspielt.

Am Sonntag stand ich dann bei kalten und nassen Bedingungen am Start. Ich wusste, ich mag die Strecke, wusste aber gar nicht mit welchem Ziel ich an das Rennen ran gehen soll, nachdem das letzte Rennen schon nicht gut war.

In meinem Kopf wurde mir dann aber eine Sache klar: Ich will das!

Ich will Rennen fahren und es liegt in meiner Hand. Mit diesen Gedanken bin ich ins Rennen gegangen. Mein Start ist mir sehr gut gelungen. Ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden und ich habe mich tatsächlich gefühlt, als würde ich Rennen fahren.

Leider ist mir mehrmals die Kette runtergefallen, wodurch ich immer wieder den Anschluss an eine Gruppe verloren habe. Ab der Hälfte ungefähr habe ich auch noch Krämpfe bekommen und ich war kurz davor meinen Kopf wieder in den Sand zu stecken.

Aber ich hab mich zusammengerissen, hab angehalten, die Kette wieder draufgemacht und bin weitergefahren. Ich habe versucht die Krämpfe auszublenden und bin weniger im Stehen gefahren.

Am Ende bin ich als 12. Ins Ziel gekommen und war für den Tag, mit allen Umständen, damit zufrieden. Außerdem war ich beste Deutsche.
Ich werde weiter an mir arbeiten und hoffe, es spielt bald wieder alles zusammen!

Fotos: